Mit Immobilien Geld machen!?

Frage von wanja.klas: Mit Immobilien Geld machen!?
Hallo,
Ich habe da mal eine Frage könnte man mit so einer metode gut Geld verdienen mit einer Immobile.

Man kann ja ein Kredit auf eine Wohnung nehmen und sie dann vermieten und mit der Miete denn Kredit bezahlen oder manchmal auch von seinem Lohn bisschen dazu bezahlen bis es nach paar Jahren bezahlt ist und man selber die miete einsagt würde ja teoretisch funktionieren… Oder habt ihr bessere Tips und Metoden um später in seinem Leben neben seinem Beruf viel Geld zu verdienen um wolhabent zu leben :-)

Weil so auf Aktien naja ist immer ein Risiko da… Und nun ja sparen ist gut und schön aber man möchte ja sein Kapital erweitern und sein hart verdientes Geld gut anlegen usw. :-)

MFG

Beste Antwort:

Answer by sparrow
…und auch die deutsche Sprache

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4 Gedanken zu “Mit Immobilien Geld machen!?

  1. Wenn das so einfach wäre, gebe es nicht soviel Mieter. Der Verdienst an Immobilien ist in etwa so hoch wie die Zinsen, die die Bank zahlt. Die Kreditzinsen sind aber höher. Eine Hypothek braucht ca 30 Jahre bis sie getilgt ist. Was ist wenn die Wohnung leer steht oder größere Reparaturen anfallen.

  2. Damit kann man sehr wohl Geld machen und auch eine Menge Geld verlieren. Du waerest nicht der erste, der aus so einer Idee heraus in die Privatinsolvenz geht.

    Wenn du eine lukrative Immobile im Auge hast, die du garantiert mit hoher Miete vermieten kannst, z.B. in attraktiver Lage in einer Grossstadt, und wenn du dir die Immobilie auch leisten kannst, dann ist es eine Ueberlegung wert, das Risiko einzugehen. Wenn du Glueck hast, steigen – aus welchen Gruenden auch immer – die Immobilienpreise ins unermessliche, und du kannst das Haus mit einem fetten Gewinn verkaufen.

    Es kann aber auch anders gehen.

    Wegen dem letzten Sturm muss ein Dachdecker kommen. Die Heizungsanlage ist schon 25 Jahre alt und muss dringend gegen eine neue ausgetauscht werden. Dann beschliesst die Gemeinde, die Strasse vor dem Haus zu sanieren. Dann ist das Wasserwerk der Meinung, dass neue Rohre verlegt werden muessen. Bei beidem wirst du kraeftig zur Kasse gebeten. Dann hast du einen Mieter, der nicht zahlt, den du rausklagen musst, und der dann die Wohnung als Ruine hinterlaesst. Mit Schimmel an den Waenden. Derweil will die Bank, dass du puenktlich die Hypothek bezahlst, die Gemeinde fordert zehntausende Euro fuer die Strasse, das Wasserwerk schickt die zweite Mahnung… Bei der Zwangsversetigerung bekommst du nur noch die Haelfte von dem, was du mal fuer das Haus/die Wohnung bezahlt hast. Okay, das war jetzt ein ausgesprochen negatives Beispiel, aber so kann es gehen.

    Wieso denken immer alle, dass eine Immobilie die ultimative Geldanlage ist? Ohne Risiko keine Rendite. Das gilt auch fuer Haeuser.

  3. Um zu Geld zu kommen gibt es ein paar einfache Regeln. Dass so wenige Leute zu Geld kommen liegt daran, dass sie sich nicht daran halten.

    1. Man kommt nur dadurch zu Geld und schließlich zu Reichtum, wenn man weniger ausgibt als man einnimmt.
    2. Schulden müssen früher oder später immer bezahlt werden.
    3. Es gibt zwei Arten von Schulden: Die von “weniger intelligenten” Leuten, das sind Schulden für Konsum. Die von intelligenten, das sind Schulden, um damit Geld zu verdienen (sprich: Eigenkapital wird gehebelt).
    4. Geld muss arbeiten, es muss mehr hergeben als nur die Inflationsrate.

    Deine Idee ist grundsätzlich richtig, bei falscher Umsetzung kannst Du aber pleite gehen. Die vermietete Immo ist auch das typische Anlagemodell des deutschen Angestellten, aber leider ist der nicht sehr renditeorientiert sondern steuersparfixiert. Und viele Leute werfen einen 100-er zum Fenster raus, wenn man ihnen verspricht, dass sie einen 50-er weniger Steuern bezahlen müssen.

    Pleite gehen kannst Du, wenn Du eine Schrottimmobilie kaufst oder Deine Finanzplanung zusammen bricht, wenn mal zwischendurch die Miete ausfällt.

    Du musst gründlich rechnen. Typischerweise bieten Banken 60%-Finanzierungen an. Für ein echtes Renditeobjekt ist das m.E. nicht gut genug. Wenn der Mieter über seine Miete einen Kredit bezahlt, der wenigstens 80% der Gesamtfinanzierungskosten deckt, dann wird das Objekt interessant. Beispiel: Ein Mieter zahlt für eine kleine Wohnung 400.- Netto-Kaltmiete, d.h. 4800.- pro Jahr. Du entscheidest Dich für eine Finanzierung einer Wohnung, bei der Du anfänglich Zins+Tilgung 6% bezahlen willst (vielleicht legst Du ja noch was aus eigener Tasche drauf und tilgst schneller, das ist aber eine andere Frage). Wenn diese 6% gleich 4800.- sind, dann sind die 100% für den gesamten Kredit 80000.- (also 80%) Dann darf die Wohnung ca. 100.000.- kosten. Solche Objekte kann man finden, aber Du musst suchen. Es sind eher kleinere Wohnungen in mittlerer Lage. Die Dauer der Finanzierung hängt von der tatsächlichen Tilgung ab, auch das musst Du rechnen. 1%-Anfangstilgungen, wie sie Banken gerne anbieten, laufen auf 30 Jahre hinaus. – Falls Du es nicht rechnen kannst, dann übe es!! Die Banker und Verkäufer können nämlich rechnen und ziehen Dich sonst über den Tisch.

    Derzeit sind die Darlehenszinsen noch niedrig genug, in Hochzinszeiten funktioniert das Modell nicht. Überlege Dir also auch was Du tun wirst, sollten zum Auslaufen Deines Kredits gerade hohe Zinsen fällig sein.

    Fange mal zum Spass an, bei http://www.immobilienscout24.de nach geeignete Immos zu suchen, aber glaube den Anbietern nur die Hälfte und handele beim Kauf noch ein wenig.

  4. Hallo Wanja Klas,
    ganz sicher kannst du mit einer Immobilie Geld verdienen. Grundvoraussetzung ist, dass der Wert der Immobilie sich sinnvoll in Dein gesamtes Anlagevermögen einfügt. Das heißt, dass Du neben Deiner Immobilie auch in andere Anlageformen wie Aktien, Investmentfonds, Rentenwerte usw. investiert hast. Mindestvoraussetzung zum Kauf der Immobilie ist ein vorhandenes Eigenkapital von 10 bis 20%. Der Kaufpreis einer Wohnimmobilie sollte nicht höher sein als maximal 15 Jahreskaltmieten, bei einer Gewerbeimmobilie liegt die Preisgrenze bei 8 bis 10 Jahreskaltmieten. Letzteres ist abhängig von der Qualität des Mieters. Wenn du also der Meinung bist, dass „Betongold“ zurzeit mit 20–prozentiger Sicherheit überproportional im Wert steigen wird, dann legst Du 20% Deines Vermögens in Immobilien an. Hierbei ist zusätzlich zu beachten, dass dieses Geld nicht durch schnellen Verkauf in eine andere Anlageform überführt werden kann. Es handelt sich hier also immer um eine langfristige Investition.
    Ich hoffe das hilft Dir etwas weiter