Je mehr Platz in der Wohnung, desto weniger wird dort gewohnt?

Frage von tomili: Je mehr Platz in der Wohnung, desto weniger wird dort gewohnt?
Kann das sein? Menschen mit größeren Wohnungen (qm/Kopf) arbeiten länger um mehr Geld zu verdienen, mit dem sie sich diese größere Wohnung / Haus kaufen / mieten können. Darum sind sie weniger zu hause. Leute, die wenig (oder gar nicht) arbeiten, haben weniger Geld, können sich nur kleinere Wohnungen leisten und sind dann oft zu hause. Ich vergleiche das gerade so mit meinen Nachbarn, die zu viert in einer Wohnung wohnen, die ich allein bewohne. Wenn ich morgens gehe, sind sie noch da, wenn ich nachmittags nach hause komme, sind sie schon wieder da.
@sevilla: Da ist was dran.

@alle: interessante Ansichten – weiter so…
@sevilla: Da ist was dran.

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Beste Antwort:

Answer by Rubia
Man kann auch mit einer guten Rente in einem grossen Haus wohnen und ist dann auch viel zu hause.

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7 Gedanken zu “Je mehr Platz in der Wohnung, desto weniger wird dort gewohnt?

  1. Menschen die alleine wohnen fühlen sich einsam. Je grössere die Wohnung desto einsamer fühlt man sich deswegen verbringt man dort wenig zeit. Mehrere Leute in einer Wohnung haben geselschafft und brauchen sie nicht ausserhalb der wohnung suchen.

  2. Naja, das kommt sicher vor, weil ehrgeizige Menschen generell mehr/länger arbeiten und deswegen weniger zu Hause sind. Aber wie immer gilt das nicht für alle.
    Aber es gibt ja doch erstaunlich viele Leute, die ein wenig “Raum” um sich herum sehr schätzen. Ich wundere mich immer wieder, wenn ich in “normal großen oder eher kleinen” Wohnungen bin, wie groß die Möbel sind und wie vollgestopft alles ist – jeder freie Zentimeter.
    Meine Frau und ich dagegen lieben Platz “zwischen” den Möbeln und finden es trotzdem gemütlich.

  3. Mann muss nicht LÄNGER arbeiten, um sich eine vernüftige Wohnung (Haus) leisten zu können, die normale Arbeitszeit ist völlig ausreichend! Es liegt einzig allein an einem persönlich, ob man das will oder nicht! Im Klartext: ob man faul ist und darüber jammert,daß man so wenig hat, oder ob man sich am Riemen reist und was aus seinem Leben macht! (trifft sicher nicht auf alle zu, aber auf sehr viele)

  4. Tja, das ist eine dieser total verqueren Sachen hier in Deutschland (und anderen Ländern natürlich auch), dass die Leute, sobald sie mehr verdienen, “unbedingt” eine größere Wohnung “brauchen”. Wenn es in der kleineren Wohnung zu eng geworden ist, würde ich sagen, na gut, ist notwendig. Aber oft ist das nicht der Fall, wie z.B. bei einem Mediziner, den ich kenne: Kaum Assistenzarzt geworden, “brauchte” er eine größere Wohnung. Ergebnis: Er fühlte sich unwohl darin. Wenn er denn mal da war. Vom Gefühl her ist “klein und kuschelig” oft besser, aber irgendwie zählt die Wohnungsgröße bei uns immer noch als Statussymbol. Das ist mit logischem Denken aber absolut nicht vereinbar.

  5. Hallo,

    Platz in der Wohnung ist bei den aktuelllen Immobilienpreisen in Deutschland ein Luxus, den man sich leisten können und wollen muß.
    D.h. mit Platz in der Wohnung wird ein gewisses “man hat es geschafft”-Gefühl verbunden. Die Meisten müssen für diesen Luxus dann eben entsprechend hart und viel arbeiten.
    Allgemein ist sicherlich richtig, daß die Besitzer (nicht Eigentümer) von großzügigen Immobilien meist etwas mehr arbeiten, was aber nicht unbedingt mit der Wohnungsnutzung durch sie selbst etwas zu tun hat, denn zu Hause könnte ja durchaus auf 500qm die 4 köpfige Restfamilie +3 Hunde den ganzen Tag die Beine lang machen.

    Gruß

    Tom

  6. Welche Wohnung man hat und will, hängt nach meiner Erfahrung von verschiedenen Faktoren ab.

    Zum einen bestimmt sicher das Geld.

    Allerdings ist es nicht unbedingt so, dass Menschen, die länger arbeiten unbedingt mehr verdienen. Heutzutage sehen viele Arbeitsverträge vor, dass Überstunden mit dem normalen Gehalt abgegolten sind. Früher war das nur der Fall, wenn die Gehälter entsprechend höher waren. Heute ist das nicht immer der Fall. In manchen Berufen (z. B. Einzelhandel) sind lange Arbeitszeiten nicht an höheres Einkommen gekoppelt.

    Auch das Angebot ist jedoch entscheidend.

    Wohnt man demnach in einer Region, in der die Mieten exorbitant hoch (Münchner Raum, Rhein-Main) sind, kann auch eine lange Abwesenheit mit einer kleinen Wohnung einher gehen. Teilweise ist hier auch das Angebot knapp an Wohnungen, so dass man froh ist, wenn man eine gute Wohnung bekommt, die vielleicht nicht so groß wie gewünscht ist.

    Darüber hinaus ist es sicher eine Geschmacks- und Schwerpunktfrage.

    Ich persönlich brauche viel Platz und genieße es, welchen zu haben. Manche Menschen sind jedoch – wie eine Kunstlehrerin von mir mal gesagt hat- eher Höhlenmenschen, die es klein und hutzelig mögen. Andere sind eher Läufer und Nomadentypen, die die Weite suchen. Beides ist in Ordnung und gut. Es wäre langweilig, wenn alle den gleichen Geschmack hätten.

    Darüber hinaus gibt es Leute, denen die Wohnung nicht so wichtig ist. Lieber fahren sie ein dickes Auto oder oft in Urlaub. Auch hier kann ich nur sagen, wie es Jedem beliebt.

    Die direkte Einkommensabhängigkeit würde ich also nicht immer herstellen wollen.

  7. Selten so ein Käse gehört. Rein mathematisch oder statistisch ist diese Vermutung nicht zulässig. Wie kann man von einem Einzelfall auf das Allgemeine schließen?